Häufige Fragen

Was bietet Holle von Anfang an für das Baby an?

Muttermilch ist die beste Nahrung für Ihr Baby. Wir empfehlen Ihnen, sich bei Fachpersonen (Arzt, Hebamme, Ernährungsberater) über die Vorzüge des Stillens zu informieren. Sollten Sie nicht oder nicht mehr stillen, empfehlen wir Ihnen die Holle Bio-Anfangsmilch 1. Die Holle Bio-Anfangsmilch 1 kann ab der 1. Flasche zum Zufüttern zur Muttermilch oder, wenn Stillen nicht möglich ist, als vollständiger Muttermilchersatz gefüttert werden.

In der Abstillphase können Muttermilchmahlzeiten allmählich durch die Holle Bio-Anfangsmilch 1 ersetzt werden.

Holle Bio-Anfangsmilch 1 ab der 1. Flasche ist:

  • nach dem Vorbild der Muttermilch
  • wohlschmeckend und bekömmlich
  • sättigend
  • ohne Zuckerzusatz (Zutaten enthalten von Natur aus Zucker, Lactose in der Milch)
  • von Natur aus glutenfrei

Anwendung der Holle Bio-Anfangsmilch 1:

  • ab der Geburt
  • zur alleinigen Nahrungen in den ersten Monaten
  • im gesamten 1. Lebensjahr
  • zur Zufütterung zur Muttermilch

Holle Bio-Anfangsmilch 1 enthält alle erforderlichen Nährstoffe, die ein Baby von Anfang an braucht.

Die Zutaten der Holle Bio-Anfangsmilch1 stammen zu über 99 % aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft. Weniger als 0,5 % sind zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe, die der Säugling benötigt, die aber im natürlichen Verbund der Zutaten nicht vollumfänglich gedeckt werden können. Diese Zutaten sind garantiert nicht aus gentechnologischer Herstellung.

Die Zubereitung ist einfach und schnell:

Holle Bio-Bio-Anfangsmilch 1 wird nur mit abgekochtem und auf 50 °C temperiertem Wasser geschüttelt und ist dann nach Abkühlung auf 37 °C trinkfertig.

Bitte beachten Sie die in der Mahlzeitentabelle dargestellten Mengenangaben sowie alle wichtigen Hinweise auf der Verpackung.

Holle Bio-Anfangsmilch 1 erhalten Sie im Fachhandel (Reformhaus, Naturkostladen, Apotheke auf Anfrage).

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Kann eine Bio-Anfangsmilch 1 auch mit Bio-Babybrei Reisflocken ergänzt werden?

Die Bio-Anfangsmilch 1 ist eine vollständige Nahrung und sollte durch keine weiteren Zutaten ergänzt werden. Besteht ein höherer Energiebedarf, der mit Muttermilch oder Bio-Anfangsmilch 1 allein nicht mehr gedeckt werden kann, so kann ab dem Beikostalter auch die Bio-Anfangsmilch 1 zur Zubereitung eines Getreide-Milchbreis mit Reisflocken verwendet werden.

Ist das Kind trotz höherem Energiebedarf noch nicht in der Lage vom Löffel zu essen, so kann auch ein Milchfläschchen mit Reisflocken zubereitet werden. Das Trinken des angereicherten Fläschchens bietet auch diesen Kindern die Möglichkeit, ihren Energiebedarf zu decken.

Die Zugabe von Reisflocken oder eines anderen Bio-Babybreis zur Bio-Säuglingsmilchnahrung sollte nicht vor dem Beikostalter, d. h. nicht vor dem 5. Monat erfolgen. Haben Sie in diesem Alter Schwierigkeiten Ihr Kind ausreichend zu sättigen, dann holen Sie sich bitte Rat und sprechen mit Ihrem Kinderarzt, Stillberater, Hebamme oder Mütter-, Väterberatung.

Nach dem 6. Monat kann der Bio-Babybrei Reisflocken mit der Holle Bio-Säuglings-Folgemilch 2 zubereitet werden. Ein entsprechendes Rezept finden Sie auf allen Holle Bio-Babybrei-Packungen.

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Ich habe zu wenig Milch, was kann ich zusätzlich geben?

Effektive Trinkmenge

Zunächst gilt es festzustellen, ob der Säugling wirklich zu wenig Milch erhält. Dazu muss die Trinkmenge des ganzen Tages ermittelt werden, nicht nur von einer Mahlzeit. Hierfür wird der Säugling vor und nach der Trinkmahlzeit gewogen. Die Differenz ist die effektive Trinkmenge. Besprechen Sie das Ergebnis mit der Hebamme oder dem Arzt.

Eigene Milchproduktion steigern

Als Nächstes kann ggf. die eigene Milchproduktion zu steigern versucht werden, indem die Mutter Holle Bio Still-Tee trinkt oder Teemischungen (aus Kümmel, Fenchel, Anis und Brennnessel), die Brust mit einem Milchbildungsöl einreibt sowie das Kind häufig anlegt.

Ernährungsgewohnheiten überdenken

Ein weiterer Schritt ist das Überdenken der eigenen Ernährungsgewohnheiten. In der Stillzeit sollten möglichst Lebensmittel aufgenommen werden, die die Milchbildung erleichtern, während solche, die die Milch zurückgehen lassen, gemieden werden müssen.

Zu meidende Lebensmittel:

  • Kaffee, Schwarztee, Kakao, Alkohol, stark kohlensäurehaltige Getränke
  • Zitrusfrüchte, saure Beeren
  • alles Saure, wie saure Säfte, Sauerkonserven, Essig
  • Kohlsorten (außer Blumenkohl, Brokkoli)
  • Roggen
  • stark radiaktiv belastete Lebensmittel wie Wild, Waldbeeren, Innereien, Pilze

Lebensmittel, die die Milchbildung steigern:

  • Kräutertee (Kümmel, Fenchel, Anis), Milchbildungstee, stilles oder halbstilles Mineralwasser, Schlehensaft
  • Milch und Milchprodukte wie Sauermilch, Dickmilch, Schwedenmilch und Joghurt, Schlagsahne
  • Mandelmus, Mandelmilch, Mandeln
  • Hafer- und Gerstenschleim als Suppe, Brei oder Müesli
  • Rohkost (nichts Blähendes), Möhrensaft
  • natürliche Süßungsmittel wie Apfeldicksaft, Honig, Zuckerrübensirup, Malzextrakt, Trockenfrüchte
Holle Bio-Anfangsmilch 1 zum Zufüttern

Nachdem o.g. Punkte berücksichtigt sind und ein Zufüttern trotzdem erforderlich wird, kann die Holle Bio-Anfangsmilch 1 eingesetzt werden. Der Geschmack ist ausgewogen, sodass sich das Kind nicht an eine übermäßige Süße gewöhnen kann.

Holle Bio-Anfangsmilch 1 von Geburt an enthält neben dem Kohlenhydrat Lactose noch ein weiteres Kohlenhydrat, das Maltodextrin. Maltodextrin ist ein komplexes Kohlenhydrat (aus aufgeschlossener Maisstärke), welches eine länger anhaltende Sättigung bewirkt.

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Wann gebe ich den ersten Brei?

In der Zeit nach dem 4. bis 6.Monat wird der Nährstoffbedarf des Babys nicht mehr alleine durch die Muttermilch oder die Flaschenmahlzeit gedeckt. Deshalb sollte ab diesem Zeitraum behutsam mit dem Zufüttern (= Beikost) begonnen werden.

Weitere Informationen zur Beikostphase sowie zur gempfohlenen Ernährung in den verschiedenen Alterstufen finden Sie hier:

Beikostphase
Beikostphase nach Altersstufen

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Wieso muss die Milch verdünnt werden?

Kuhmilch und Muttermilch unterscheiden sich deutlich im Eiweiß- und Mineralstoffgehalt, auch im Gehalt an Kohlenhydraten. Eiweiß und Mineralstoffe sind in der Kuhmilch in größeren Mengen als in der Muttermilch vorhanden. Diese überflüssigen Mengen müssen vom Säugling über die Nieren im Harn ausgeschieden werden. Da die Nierenfunktion des Säuglings erst langsam heranreift, muss eine übermäßige Nierenbelastung vermieden werden.

Es ist deshalb notwendig, die Kuhmilch an die physiologischen Gegebenheiten des Säuglings anzupassen, indem man sie in den ersten sechs Monaten im Verhältnis 1:1 mit Wasser verdünnt.

Ein weiterer Grund für die Verdünnung der Milch ist, das Kind erst langsam an das artfremde Eiweiß der Kuhmilch heranzuführen.

Mit einem halben Jahr sind die Nieren Ihres Kindes deutlich nachgereift, sodass nun Beikost gefüttert werden kann und die Milch nicht mehr verdünnt werden muss.

Sofern Ihr Kind allergiegefährdet ist, bitten wir Sie, mit dem betreuenden Facharzt Rücksprache zu halten, damit ein auf die Allergenität Ihres Kindes abgestimmter Ernährungsplan aufgestellt werden kann. Das Füttern von Flaschen- oder Breinahrungen mit Frischmilch-Zubereitung ist dann nur in Abstimmung mit der Ernährungsempfehlung des betreuenden Facharztes durchzuführen.

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Kann der Holle Bio-Babybrei auch nur mit Wasser anstatt mit Milch zubereitet werden? Mein Kind soll im 1. Lebensjahr, nach Rücksprache mit dem Kinderarzt, keine Kuhmilch erhalten.

Ausführliche Informationen zur Babyernährung bei Kuhmilcheiweissallergie haben wir für Sie unter der Rubrik "Allergenarme Ernährung" zusammengestellt.

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Ihre Produkte sind alle aus Vollkorn. Kann der kleine Säuglingsmagen überhaupt schon Vollkorn vertragen?

Seit über 60 Jahren setzt Holle Demeter-Vollkorngetreide für die Herstellung der Säuglingsnahrungen ein. Vollkorngetreideerzeugnisse sind eine wesentliche Nahrungsgrundlage, sie bieten eine Fülle an wichtigen Nähr- und Inhaltsstoffen, wie Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Faserstoffe, Schleimstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – reine Stärke hingegen würde ausschließlich Kohlenhydrate liefern.

Weil die Funktion der Nieren und der Verdauung bei der Geburt des Babys aber noch nicht voll ausgereift sind, können Babys rohes, lediglich gemahlenes Getreide nur unzureichend verdauen. Hier setzt das Holle-Aufschlussverfahren ein. Die komplexe Getreidestärke wird mit Feuchtigkeit und Wärme zum Teil in ihre Zuckerbestandteile umgewandelt. Dadurch wird das Getreide für die Verdauung des Babys leicht verwertbar.

Holle Bio-Babybreie aus Vollkorngetreide vereinen so auf optimale Weise Vollwertigkeit, leichte Verdaulichkeit und damit Bekömmlichkeit für das Kind sowie eine kurze Zubereitungszeit für die Mutter.

Bereits die 4. Generation wächst mit Holle Säuglingsnahrungen auf.

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Der Milch-Flaschensauger verstopft bei der Fütterung von Flaschenmahlzeiten mit Bio-Babybrei-Zusatz. Welcher Sauger sollte verwendet werden?

Leider gibt es für die Flaschenmahlzeit mit Vollkorngetreide keine passenden Schnulleraufsätze. Die Industrie kennt nur Breisauger oder Milchsauger, die sich entweder für Breie oder ausschließlich für dünnflüssigere Säuglings-Milchnahrungen verwenden lassen. In der Praxis wird deshalb empfohlen, das Loch eines Milchsaugers mit einer spitzen Schere durch einen Längsschnitt vorsichtig zu erweitern. Durch mehrfaches Ausprobieren gelangt man so zu einem Schnulleraufsatz, der sich zur Fütterung eignet. Bei größeren Babys, welche bereits eine größere Menge schlucken können, empfiehlt sich eher die Verwendung eines Breisaugers.

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Kann das Milchfläschchen für die Nacht bereits am Abend vorgekocht werden?

Wir empfehlen generell die Säuglingsmilchnahrung frisch zuzubereiten. Dies ist die sicherste Handhabung bezüglich einer möglichen Keimbelastung.

Wenn Sie jedoch ein Fläschchen vorbereiten möchten, sollten Sie es nach der Zubereitung sofort runterkühlen und im Kühlschrank (< 10°) für max. 24 h lagern. Ein einmaliges Aufwärmen ist in Ordnung.

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Warum ist die Zugabe von Pflanzenöl bei Babybreien so wichtig?

Milchfreie Breimahlzeiten wie die Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Mahlzeit oder die Früchte-Getreidemahlzeit sind nahezu fettfrei. Um die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine zu fördern, sollte etwas Pflanzenöl zugefügt werden. Die Zugabe des Öls ergänzt die Gläschen- oder Breimahlzeit zudem um essenzielle Fettsäuren und dient so einer guten Versorgung mit Energie. Wir empfehlen vorzugsweise das Holle Bio Baby-Beikost-Öl, alternativ können auch Raps- oder Sonnenblumenöl verwendet werden.

Dosierungsempfehlung für ca. 200 g Brei:
Gemüse-Fleisch-Mahlzeit: 2 TL
Früchte-/Früchte-Getreide-Mahlzeit: 1 TL

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Wozu dient die Zugabe von Vitamin-C-haltigem Saft bei Babybreien?

Bei Gemüsebreien sowie bei Getreide-Milchbrei-Zubereitungen empfehlen wir die Zugabe von Vitamin-C-haltigem Fruchtsaft oder -püree. Sie ergänzen den Vitamingehalt der Nahrung auf natürliche Weise und erleichtern die Eisenaufnahme. Unsere Empfehlung: z. B. zwei Esslöffel Orangensaft, Johannisbeersaft, vier bis fünf pürierte Schwarze Johannisbeeren oder einfach einen viertel Apfel frisch gerieben dazugeben.

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Ist zusätzliches Trinken zum Stillen notwendig?

Voll gestillte Babys erhalten mit der Muttermilch ausreichend Flüssigkeit. Auch durch die Zubereitung der Flaschenmahlzeiten erhält das Baby genügend Flüssigkeit. In besonderen Situationen wie bei Fieber oder Durchfall muss der erhöhte Wasserverlust allerdings ausgeglichen werden. Sollte Ihr Baby darüber hinaus Durst haben, geben Sie ihm zusätzlich zu trinken. Geeignet ist der Holle Bio-Kinder-Tee oder ungesüßter Fencheltee, stilles Mineralwasser oder bei guter Wasserqualität abgekochtes Leitungswasser.

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Was ist bei den ersten Zähnchen zu beachten?

Gesunde erste Zähne legen den Grundstein für das spätere, bleibende Gebiss. Daher sollten Eltern von Anfang an auf eine gründliche Zahnpflege bei ihren Kindern achten. Schon wenn sich das erste Zähnchen zeigt, können Eltern anfangen, Beläge zu entfernen. Für den Anfang reicht es aus, die Zähne mit einem feuchten Wattestäbchen zu reinigen. Neben der richtigen Pflege spielt auch die Ernährung eine entscheidende Rolle. Säurehaltige Obstsäfte greifen den Zahnschmelz und damit die kleinen Zähne an und sollten daher vermieden werden. Überlassen Sie Ihrem Kind die Flasche nie zum Dauernuckeln, das schadet den ersten Zähnchen ganz besonders.

Achten Sie schon im Beikostalter auf eine abwechslungsreiche, ungesüßte Kost. Eine frühe, einseitige Gewöhnung an süße Nahrung fördert Karies bei Kleinkindern.

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Bio Baby-Beikost-Öl

Mehr Informationen zum Bio Baby-Beikost-Öl erhalten Sie hier.