Archiv | 2016

Die vitagate.ch-Redaktion und die Firma Holle baby food GmbH führen erneut den beliebten Fotowettbewerb durch. Jetzt mitmachen und tolle Preise gewinnen!

Laden Sie bis spätestens 20. Juni 2016 ein tolles Foto von Ihrem Kind (0 bis 3 Jahre) in unsere Fotogalerie. Die 30 Kinder mit den meisten Stimmen kommen in die Endauslosung. Eine Jury wählt aus diesen 30 Kandidaten schliesslich die Gewinner. Als Hauptpreis winkt ein professionelles Kinder-Fotoshooting im Wert von 1000 Franken. Das Shooting findet im Sommer 2016 in der Schweiz statt. Die Reisekosten sind nicht inbegriffen und müssen vom Gewinner selbst getragen werden. Darüberhinaus sind fünf Gutscheine für Babynahrung im Wert von je 250 Franken zu gewinnen. Die Preise werden von der Firma Holle Baby Food GmbH zur Verfügung gestellt.

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04/16

Sendung “Kassensturz” des Schweizer Fernsehens vom 11. Oktober 2016: Informationen zu MCPD-Fettsäure- und Glycidylester in Lebensmitteln – speziell in Säuglingsmilchnahrungen

Die Erwartungen an beste Qualität sind fast nirgends so hoch wie bei Babykost. Mit der richtigen Ernährung des Säuglings werden die Weichen für eine gesunde Entwicklung und somit für das gesamte Leben gestellt. Stillen ist das Beste für ein Kind. Die Zusammensetzung der Muttermilch bietet die ideale Nährstoffkombination für das Kind. Wer nicht ausreichend stillen kann oder bewusst auf das Stillen verzichtet, findet in Säuglingsmilchnahrungen eine Alternative.

Per Gesetz gibt es einen eng definierten Rahmen für die Zusammensetzung dieser Nahrungen. Das Ziel: eine der Muttermilch möglichst ähnliche Nährstoffkombination zu erreichen. Um die gesetzlichen Vorgaben der Fettsäuren-Zusammensetzung einzuhalten, müssen pflanzliche Öle eingesetzt werden. Diese Öle werden vorab raffiniert – ein unumgänglicher Schritt. Erst dadurch sind sie geniessbar und eignen sich für die Herstellung von Säuglings-milchnahrung. Durch die Raffination ist das Öl zudem länger haltbar. Produkte mit nicht raffiniertem Öl würden in kürzester Zeit ranzig werden.

Seit 2007 ist bekannt, dass bei den notwendigen Raffinationsprozessen der Pflanzenöle verschiedene Stoffe entstehen, die möglicherweise krebserregend sein können. Es handelt sich hierbei um die sogenannten Fettsäureester von 3-Chlor-1,2-propandiol (MCPD) und Glycidol. Die Lebensmittelindustrie hat bereits mit Bekanntwerden dieser Zusammenhänge begonnen, alternative Techniken für die Herstellung raffinierter Öle und Fette zu entwickeln. Mit Erfolg konnte hier der Gehalt an entstehenden MCPD-Fettsäure- und Glycidylestern gesenkt werden. Auch Holle hat zusammen mit seinen Öllieferanten die Prozesse bei der Ölraffination stark optimiert und somit den Gehalt an Estern deutlich minimiert.

Eine neue toxikologische Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die im Mai 2016 veröffentlicht wurde, zeigt nun, dass MCPD-Fettsäure- und Glycidylester noch weiter reduziert werden müssen. Damit sind unter anderem alle Hersteller von Säuglingsmilchnahrung wieder stark gefordert. Aufgrund von Ergebnissen aus Tierversuchen schlägt die EFSA-Studie eine neue maximal tolerierbare Ester-Aufnahmemenge von 0.8 µg / kg Körpergewicht und Tag vor.

Holle ist sich dieser Anforderung bewusst und arbeitet mit Hochdruck daran, die Mengen an MCPD-Fettsäure- und Glycidylestern weiter drastisch in der Säuglingsmilchnahrung zu senken. Für MCPD-Fettsäure und Glycidylester gibt es aktuell noch keine gesetzlichen Grenzwerte. Um die bestmögliche Sicherheit zu erlangen, arbeitet Holle seit dem Erscheinen der EFSA-Studie im Mai  mit enormem Aufwand an einer geänderten Ölzusammensetzung und an einer weiteren Optimierung der Raffinationsprozesse.

Alle bisher produzierten und erhältlichen Holle-Säuglingsmilchnahrungen sind qualitativ einwandfrei und erfüllen die strengen Anforderungen an die Herstellung von hochwertigen Säuglingsmilchnahrungen. Die heute vorliegenden Vorschläge der europäischen Kommission zur Festlegung von gesetzlichen Grenzwerten für 3-MCPD-Fettsäure- und Glycidylester in Säuglingsmilchnahrungen werden eingehalten.

Enthalten sind MCPD-Fettsäure- und Glycidylester prinzipiell in allen raffinierten Pflanzenölen und Fetten – und somit nicht nur in dem von den Medien oft in den Fokus gerückten Palmöl. Holle verwendet Palmöl als Ölmischung, zusammen mit Sonnenblumenöl und Rapsöl, für seine Säuglingsmilchnahrungen. Aufgrund seiner viskosen Konsistenz und des hohen Schmelzpunktes ist das Öl als Zutat besonders gut geeignet. Auch um einen der Muttermilch ähnlichen Gehalt an gesättigten Fettsäuren zu erhalten. Palmöl steht vermehrt in der Kritik, unter anderem weil grosse Mengen aus Brandrodungsplantagen in Südostasien kommen. Das von Holle eingesetzte Bio-Palmöl stammt aus nachhaltigem Anbau in Kolumbien. Es ist nach den hohen Standards des auf Initiative des WWF gegründeten Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) zertifziert. Beim Anbau werden umfassende Sozialstandards und ökologische Richtlinien berücksichtigt. Denn über den hohen Qualitätsanspruch für Babykost hinausgehend, gehört eine ethisch und sozialverträgliche Produktion ebenfalls fest zur Unternehmensphilosophie von Holle.

10/2016